Mit Generativer KI lassen sich einfach kleine und größere Anwendungen bauen, welche Spiele in den Unterrichtsraum bringen. Ein einfaches Vokabelquiz mit Punkten ist zwar gamifiziert, aber noch nicht unbedingt ein Lernspiel. Was ein Lernspiel trägt, sind Regeln, Entscheidungen mit Folgen und eine Rückmeldung, aus der Lernende etwas mitnehmen.
Der Workshop verbindet Grundlagen aus dem Game Design mit generativer KI. Von der Frage, wie aus einem sprachlichen Lernziel eine Spielmechanik wird, bis zum eigenen Prototyp, der im Gespräch mit einem KI-Chatbot entsteht. Dazu klären wir, welche Inhalte in ein selbstgebautes Spiel dürfen und unter welcher Lizenz Sie es an Kolleg:innen weitergeben können.
Am Ende der Einheit soll ein erster Prototyp stehen, den Sie Schritt für Schritt ausbauen können. Voraussetzung: Zugang zu einem KI-Chatbot, mit dem Sie Vibe-Coden können Programmierkenntnisse sind nicht nötig.
Inhalte des Kurses
Bauteile eines Spiels
Vom sprachlichen Lernziel zur passenden Spielmechanik
Was sich für Lernspiele eignet und was nicht
Urheberrecht, KI-generierte Inhalte und Lizenzen für das eigene Spiel
Einen Prototyp bauen, ohne zu programmieren
Testen, überarbeiten, später erweitern
Über den Referenten: René Foidl ist Linguist und Professor für digitale Lehr- und Lerntechnologien an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich.